Malochen

September 19, 2017 - Willi Magel
Wer nutzlos durch die Gegend feiert,
mit Anderen nur durch Kneipen eiert;
sich laufen lässt und immer voll,
der find‘ das Leben meistens toll.

Doch wenn er dann mal kochen muss,
für 12 Personen zum Genuss,
dann weiß er, was malochen heißt;
wenn er sich in die Backen beißt.

20 Witze, die nur intelligente Menschen verstehen

August 29, 2015 - Willi Magel
1. Jean Paul Sartre sitzt in einem Café und überarbeitet "Sein und Nichts". Als die Kellnerin an seinen Tisch kommt, bestellt er "Einen Kaffee, aber ohne Sahne." Die Kellnerin antwortet: "Wir haben keine Sahne mehr. Darf es auch ein Kaffee ohne Milch sein?"

2. Was kommt raus, wenn man einen Witz mit einer rhetorischen Frage kreuzt?

3. Drei Logiker gehen in eine Bar. Der Barmann fragt sie: "Wollt ihr alle einen Drink?"

Sagt der erste: "Keine Ahnung."

Der Zweite: "Keine Ahnung."

Der Dritte: "Ja."

4. Ein Römer kommt in eine Bar und bestellt einen Martinus. Der Barmann fragt: "Martini, meinen Sie?" Sagt der Römer: "Wenn ich mehrere wollte, hätte ich sie bestellt."

5. Ein anderer Römer kommt in eine Bar, hält zwei Finger hoch und ruft: "Fünf Bier, bitte!"

6. Ein Programmierer wird von seiner Frau um Folgendes gebeten: "Geh bitte zum Laden und kaufe einen Laib Brot. Falls die Eier haben, bring ein Dutzend mit." Der Programmierer kommt zurück mit 12 Laibern Brot.

7. Pavlov sitzt in einer Bar und genießt ein Bier. Plötzlich schellt ein Telefon, er springt auf und ruft: "Mist, ich hab vergessen, den Hund zu füttern."

8. Einstein, Newton und Pascal spielen Verstecken. Einstein ist dran: Er hält sich die Augen zu und beginnt zu zählen. Pascal rennt ganz schnell weg, aber Newton malt mit Kreide ein quadratmetergroßes Rechteck auf den Boden und stellt sich hinein. Als Einstein die Augen öffnet, erblickt er Newton sofort und ruft: "Ich hab Newton gefunden." Doch Newton sagt: "Falsch, du hast nicht Newton gefunden, sondern Newton in Quadratmeter. Du hast Pascal gefunden."

9. Werner Heisenberg, Kurt Gödel und Noam Chomsky gehen in eine Bar. Heisenberg sagt: "Das muss ein Witz sein, aber wie kriegen wir raus, ob er witzig ist?" Gödel antwortet: "Wir sind Teil des Witzes. Wir kriegen es nie raus." Woraufhin Chomsky einwirft: "Klar ist der witzig. Du erzählst ihn nur falsch."

10. Zwei Atome laufen die Straße entlang. Plötzlich ruft das eine: "Ich glaube, ich habe gerade ein Neutron verloren!" Fragt das andere: "Bist Du sicher?" "Positiv."

11. Wen hasst Polyphemus mehr als Odysseus? Niemand!

12. Es gibt eine Band mit dem Namen MB1023. Sie hatten noch keine Gigs.

13. Wie viele Surrealisten braucht man, um einen Glühbirne einzuschrauben? Einen Fisch.

14. Heisenberg ist zu schnell auf der Autobahn unterwegs. Er wird von einem Polizisten angehalten und gefragt: "Wissen Sie, wie schnell Sie unterwegs waren?" "Nein, aber ich weiß, wo ich war."

15. Ist es solipsistisch hier, oder bin das nur ich?

16. Als ich gehört habe, dass Sauerstoff und Magnesium was miteinander haben, dachte ich nur: "OMg".

17. Was ist der Unterschied zwischen einem Etymologen und einem Entomologen? Der Etymologe kennt ihn.

18. Die Frau eines Logikers hat gerade ein Baby bekommen. Sie ruft: "Ist es ein Mädchen oder ein Junge?" Der Logiker: "Ja."

19. Es ist nicht einfach, Kleptomanen Wortspiele zu erklären. Sie nehmen einfach alles wortwörtlich.

20. Deine Mutter hat so wenig Klasse, sie könnte eine marxistische Utopie sein.


August 26, 2015 - Willi Magel
Willi Magel, Unser Mann für Offenbach

Dem Zeitgeist gemäß

August 26, 2015 - Willi Magel
"Es gibt drei Dinge, die sich nicht vereinen lassen: Intelligenz, Anständigkeit und Nationalsozialismus. Man kann intelligent und Nazi sein. Dann ist man nicht anständig. Man kann anständig und Nazi sein. Dann ist man nicht intelligent. Und man kann anständig und intelligent sein. Dann ist man kein Nazi."

Gerhard Bronner, bei der Gedenkfeier zum 60. Jahrestag der Befreiung des KZ Gunskirchen, 7. Mai 2005

Abt. Diskurswerfen:

April 27, 2015 - Willi Magel
"wir haben ja immer wieder das Problem, uns die Unendlichkeit des Universums vorzustellen. Man denkt sich in diese endlose Weite hinein, kann einige große Entfernungen gedanklich zurücklegen, aber irgendwann ist ende für unsere Vorstellungskraft."

Das Universum hat eine endliche Größe - einen Durchmesser von ca. 46 Milliarden Lichtjahren. Aber diese schiere Größe ist absolut unvorstellbar, darin hast Du völlig recht. Oder, wie ein Astronom einmal sagte: es überschreitet unsere Vorstellungskraft, uns vorzustellen, um wie weit das Universum unsere Vorstellungskraft überschreitet.

Das ist tatsächlich ein Argument gegen Gott. Ich beschreibe das mit einer Analogie:

Wir erwachen in einem Raum in einem Haus, ohne zu wissen, wie wir dahin gekommen sind. In diesem Raum gibt es genügend Wasser, atembare Luft, genügend Lebensmittel, es ist nicht zu heiß, nicht zu kalt, nicht zu feucht, nicht zu trocken, nicht zu dunkel, nicht zu hell. Wir können also darin leben. Materialien, um den Raum nach unseren Vorstellungen zu gestalten ist auch da.

Unter diesen Bedingungen: Für wie groß muss man die Wahrscheinlichkeit halten, dass der Architekt dieses Hauses das Gebäude und den Raum darin extra für uns geschaffen hat?

Für sehr hoch. Der "Architekt" hat etwas geschaffen, was im Großen und Ganzen uns das Leben ermöglicht.

Aber nun nehmen wir mal an, wir entdecken, dass es weitere Räume im Haus gibt. Nur ist es extrem schwer, in diese zu gelangen, weil die Flure dahin absolut tödlich für uns sind. Und jeder dieser Räume wiederum ist so gestaltet, dass ein Wohnen darin für uns unmöglich ist: Manche Räume enthalten ein Vakuum, das uns innerhalb von 30 Sekunden töten würde. Andere sind hochgiftig, wieder andere würden uns sofort zu Asche verbrennen oder zu Eis gefrieren lassen. Einige enthalten eine Strahlung, die tödlich für uns ist. Und alle unsere Mittel reichen nur aus, die Räume in unmittelbarer Nähe zu betreten, wenn wir uns ausreichend schützen - aber das ist eine gefährliche Tour für wenige Menschen, die uns an den Rand unserer Fähigkeiten bringt.

Es gibt aber nicht nur ein paar tödliche Räume in diesem Haus, sondern es gibt Tausende und Abertausende davon.

Unter diesen Bedingungen: Für wie groß muss man die Wahrscheinlichkeit halten, dass der Architekt dieses Hauses das Gebäude und den Raum darin extra für uns geschaffen hat?

Für nahe NULL. Ein Hundefloh hat mehr Berechtigung, zu behaupten, der Hund sei nur für ihn geschaffen worden, als wir, dass dieses Haus irgendwie für uns gemacht worden ist.

Wenn der Architekt uns beeindrucken wollte - wieso ist das, was uns beeindruckt, dann absolut tödlich für uns, oder unerreichbar? Warum sind die meisten Räume vor uns versteckt? Um uns zu beeindrucken, da hätten auch ein paar Hundert Räume ausgereicht, die wir bestaunen können. Unter diesen Bedingungen würde kein vernünftiger Mensch mehr behaupten "Der Architekt hat das Haus nur alleine für uns geschaffen!".

Und nun die Analogie: Der Architekt ist Gott. Er hat - angeblich - ein Universum für uns geschaffen, bei dem die Analogie aber komplett versagt. Ein paar Tausend Räume können wir uns noch vorstellen, aber nicht die Aberbilliarden mal Aberbilliarden "Räume" im Universum.

Deswegen ist die Größe - und absolute Tödlichkeit und Unerreichbarkeit - ein Argument GEGEN Gott. Dieses Universum wurde ganz sicher nicht für uns geschaffen! Das kann man, anhand der Größe, mit einer Sicherheit ausschließen, gegen die alle anderen Sicherheiten sehr unsicher wirken. das Universum wurde auch nicht geschaffen, uns zu beeindrucken. Denn die Größe des Universums kennen wir erst seit kurzer Zeit. Unsere Vorfahren hatten noch genug Gründe, einen wohlwollenden Architekten anzunehmen - aber diese Gründe haben sich im absoluten Vakuum einer tödlichen Umgebung in Nichts aufgelöst.

April 22, 2015 - Willi Magel
Manchmal muss ich mich wundern.
Da gibt es Leute, die rennen bei jedem Spiel auf den Bieberer Berg, reisen teilweise den Kickers zu Auswärtsspielen hinterher, sind in allen möglichen Fanclubs und -gruppen, aber wenn es um die Stadt Offenbach geht, sind sie nur am schimpfen und mosern.
Ohne die Unterstützung der Stadt, die den Kickers schon wer weiß wie oft wieder auf die Beine geholfen hat, wäre der Verein wohl seit langem nicht mehr existent. Dass die dafür locker gemachten Steuergelder auch der Stadt für die Gestaltung fehlten, ist logisch.
Also lasst die Kritik, schaut euch nicht nur die dunklen Stellen an und helft lieber, zu verbessern. Wenn sich alle etwas für die Stadt engagieren, könnte Offenbach noch schöner werden, als es eigentlich schon ist!
http://de.wikipedia.org/wiki/Kickers_Offenbach

Zitate Donald Duck:

April 22, 2015 - Willi Magel
„Als verantwortungsbewusster Autofahrer weiß ich zumindest, was in solchen Fällen zu tun ist: Ziehen sie die Handbremse an, verlassen sie ruhig ihr Fahrzeug und treten Sie dem heimtückischen Hobel rabiat die rostigen Muttern aus dem Rad!“
„Schneebälle gibt es allemal, wenn pappen tut das Material!“
„Wo man raucht, da kannst du ruhig harren, Menschenfresser haben keine Zigarren.“

Kritik, ja, aber net meckern!

April 22, 2015 - Willi Magel
Ihr könnt sagen oder schreiben, was ihr wollt, ich liebe mein Offenbach.
Mag sein, dass die Beziehung irrational ist und die Liebe nicht erwidert wird; aber ich wurde hier geboren, bin hier aufgewachsen und habe hier tolle Erlebnisse gehabt.
Ich werde immer mit dieser Stadt und der Umgebung verbunden bleiben.
Deshalb bin ich nicht einverstanden, wenn Offenbach runtergeputzt und schlecht gemacht wird.
Alle Städte in Deutschland haben Probleme. Das hängt mit Globalisierung und falscher Politik zusammen.
Dazu kommt die weit verbreitete Stadtflucht: jeder, der etwas besser verdient, zieht in Vororte und in die Speckgürtel der Städte. Kein Wunder, dass die Innenstädte verkommen!

Verordnete Trauer

March 30, 2015 - Willi Magel
Es im höchsten Maße übergriffig, wenn der Staat einen Gedenkgottesdienst zum staatlichen Trauerakt ummünzt. Zumal es auch einige verfassungskonforme Gründe gibt, verordnete Trauer für bedenklich zu halten.

Unser Lied

March 29, 2015 - Willi Magel
Die PARTEI
1. Es gibt ein Lied in Offebach,
das uns zum Besten bringt,
und wenn ihr alle bei uns seid,
dann singt und singt und singt!
2. Die PARTEI in unsrer kleinen Stadt,
das Beste, was es gibt,
so gut, so schön, so fabelhaft,
dass es wirklich richtig klingt.
3. Es gibt ein Haus in dieser Stadt,
das ist fast immer offen,
um Lack und Leder geht es hier,
und wenn du willst, dann auch mit dir.
4. Frankfurt, du tust mir leid,
immer muss man Schlipsträger treffen.
Immer muss man vegan essen.
Frankfurt, du tust mir leid.
Ersauf in deinem Binding Bier,
du wärst doch nur so gern wie wir
Refrain
Die PARTEI, Die PARTEI, Die PARTEI,
die hat immer Recht.
Das ist in Bier gemeißelt und nur deshalb echt!
So komm, komm doch, komm schon,
komm in die Partei,
shake your Head und sei jetzt selbst dabei!

Kohl grün

March 23, 2015 - Willi Magel
Schmutz und Schund
Liebt auch mein Hund.
Und lecker Grünkohl
Finde ich selbst toll.


Autor: Ulf Hundeiker

Zwischenergebnis

March 19, 2015 - Willi Magel
Wenn ich im Moment meine Situation so überschaue, muss ich sagen, dass mich mein Leben und die Welt so richtig gefickt haben.

Freilaufende Satiere?

March 18, 2015 - Willi Magel
null

Brennt das wirklich richtig?

March 18, 2015 - Willi Magel
Ich habe eigentlich nichts dagegen, den berechtigten Unmut über die Europäische Zentralbank zu äußern. Aber warum brennen Autos und Haltestellen? Die haben doch mit Banken weniger zu tun.
Ich hätte mich aber gefreut, wenn die EZB selbst gebrannt hätte. Oder eine andere Bank. Wenigstens symbolisch eine Parkbank!

Manchmal

February 15, 2015 - Willi Magel
Manchmal wünschte ich, ich könnte mit einer Panzerfaust durch die Welt gehen und ALLE Ungerechtigkeiten einfach ausradieren.
Aber dann bedenke ich, wieviel Munition ich dafür bräuchte und wie lange die Lastwagenkolonne dafür wäre und verwerfe die Idee wieder ...